HIV-Prozess

Angeklagter spricht von Rachefeldzug

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DÜSSELDORF. Vor dem Amtsgericht Düsseldorf hat am Donnerstag der Prozess gegen einen 29-jährigen Mann begonnen, der seiner Freundin seine HIV- und Hepatitis-C-Erkrankung verschwiegen und mit ihr ungeschützten Sex gehabt haben soll. Die Frau steckte sich nicht an. Nachdem Beziehungsaus zeigte sie den Ex-Junkie aber an. Der Beklagte bestritt die Vorwürfe zum Prozessauftakt: Seine Ex-Freundin habe von den Infektionen gewusst und sei sogar mit ihm bei einem Vorsorgegespräch in einer Uniklinik gewesen. Nach der Trennung habe sie via Facebook einen Rachefeldzug angekündigt. Ihm droht eine Verurteilung wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung. Aber auch ein Freispruch scheint nicht ausgeschlossen. (dpa)

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